Engpässe erkennen,
bevor die Anlage gebaut wird.

Materialflusssimulation untersucht, wie Stationen, Puffer und Transportwege über viele Zyklen zusammenspielen.

Eine einzelne Station erreicht ihre Sollleistung, während das Gesamtsystem trotzdem wartet. Schwankende Bearbeitungszeiten, Störungen und unterschiedliche Auftragsfolgen verändern Durchsatz und Bestände. Statische Berechnungen bilden diese Wechselwirkungen nur begrenzt ab. Für eine fundierte Auslegung müssen realistische Annahmen, Szenarien und Vergleichsgrößen vereinbart werden, damit die Ergebnisse eine Planungsentscheidung tragen können.

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Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, welche Frage die Simulation beantworten soll und welche Daten dafür vorliegen müssen.

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Durchsatz, Puffer und Wartezeiten untersuchen

Die Kennzahlen werden nach System, Zielsetzung und verfügbaren Daten ausgewählt.

Taktzeit und OEE

Die Simulation zeigt, ob das System die geforderte Taktzeit und die erwartete Gesamtanlageneffektivität erreicht.

Durchsatz und Auslastung

Stationen und Ressourcen werden im Zusammenhang der ganzen Linie bewertet.

Wartezeiten und Puffer

Pufferstände und Wartezeiten zeigen, wo Übergaben das System bremsen.

Stillstände und Engpässe

Störungen werden mit ihrer späteren Wirkung auf das Gesamtsystem sichtbar.

Ereignisse über viele Zyklen betrachten

Die Materialflusssimulation bildet ein System ereignisbasiert ab und betrachtet es über viele aufeinanderfolgende Zyklen.

Typische Systeme sind große Lager, Förder- und Transportbandsysteme, Gepäckförderanlagen an Flughäfen, Verteilzentren und die Paketlogistik. In solchen Systemen entscheiden Übergaben, Puffer und Störungen über die Leistung des Ganzen.

Weil sich die Läufe stark beschleunigen lassen, werden viele Zyklen und lange Betriebszeiträume in kurzer Zeit untersucht. Zustände und Fehler, die im normalen Betrieb erst nach vielen Wiederholungen auftreten, werden so vor der Umsetzung sichtbar.

IQstruct Engineering setzt dafür Experior ein, eine Plattform für 3D-Modelle, Simulation und virtuelle Inbetriebnahme, die heute zu Schneider Electric gehört. Trägt das Konzept, prüft die virtuelle Inbetriebnahme im nächsten Schritt die reale Steuerungssoftware.

Förderlinie mit Holzbrettern und Querförderern in einer Werkhalle

Vor der Investition

Engpässe zeigen sich im Zusammenspiel der Stationen

Die Simulation macht sichtbar, wie Übergaben, Puffer und Störungen die Leistung der ganzen Linie bestimmen.

Vorgehen im Projekt

  1. Zwei Frauen planen am Tisch das Layout eines Paketverteilzentrums mit Förderstrecken, auf dem Bildschirm dasselbe LayoutAi

    1

    Materialfluss planen

    Layout, Förderstrecken, Stückzahlen und Taktzeiten bilden die Ausgangsdaten.

  2. Drei Personen besprechen das dreidimensionale Simulationsmodell der Förderanlage am BildschirmAi

    2

    Fördermodell aufbauen

    Aus den Daten entsteht in Experior ein ereignisbasiertes Modell des Systems.

  3. Ein Ingenieur verfolgt am Bildschirm die Paketwege in der Simulation mit Routen und DurchsatzkurvenAi

    3

    Paketfluss prüfen

    Prozessexperten prüfen Wege und Annahmen des Modells in der laufenden Simulation.

  4. Zwei Personen vergleichen am Bildschirm Szenarien mit Balkendiagrammen für Durchsatz, Durchlauf- und TaktzeitAi

    4

    Szenarien auswerten

    Durchsatz, Durchlauf- und Taktzeiten der vereinbarten Szenarien stehen im Ergebnisbericht.

Beispielszenario

Puffergrößen im Vergleich

Eine Förderlinie verbindet mehrere Stationen.

Im Modell werden unterschiedliche Puffergrößen und Störsituationen verglichen. Betrachtet werden Durchsatz, Wartezeiten und Auslastung. Das Szenario beschreibt eine mögliche Untersuchung und kein durchgeführtes Kundenprojekt.

Häufige Fragen

Fragen zu Planung, Umsetzung und Betrieb.

Wie belastbar sind die Simulationsergebnisse?

Simulationsergebnisse gelten für die zugrunde gelegten Daten und Annahmen. Prozessexperten prüfen, ob das Modell den betrachteten Ablauf plausibel abbildet.

Welche Daten werden benötigt?

Anlagen- und Systemlayouts, geforderte Stückzahlen, Prozess- und Taktzeiten, Störungs- und Ausfalldaten sowie die Regeln des Ablaufs. Wiederanlauf- und Reparaturzeiten verfeinern das Störverhalten.

Wie stark lassen sich die Läufe beschleunigen?

Je nach Modell etwa hundert- bis tausendfach. Die erreichbare Beschleunigung hängt von Modellumfang, Detailgrad, Rechenaufwand und Kopplungen ab.

Wie ergänzt die Simulation die virtuelle Inbetriebnahme?

Die Materialflusssimulation bewertet, ob ein Systemkonzept die gewünschte Leistung erreicht. Die virtuelle Inbetriebnahme prüft danach oder parallel, ob die reale Steuerungssoftware die Anlage korrekt steuert.

Weitere Branchenlösungen

Jede Branche hat ihre Besonderheiten. Dafür braucht es einen verlässlichen Partner, der die Anforderungen kennt und passende Lösungen liefert.

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  1. Notebook auf einem Schreibtisch mit geöffnetem Kalender und ausgewähltem TerminAi

    1

    Sie fragen einen Gesprächstermin an

  2. Zwei Personen im Besprechungsraum im Videocall mit drei Fachleuten, auf dem Bildschirm ein AnlagenmodellAi

    2

    Wir besprechen Ihre Anforderungen

  3. Drei Personen am Besprechungstisch, auf dem Bildschirm ein Projektangebot mit AnlagenmodellAi

    3

    Sie erhalten ein Angebot zum abgestimmten Umfang

Tobias Kuck
Tobias KuckBusiness Development ManagerNimmt neue Vorhaben auf, stimmt Angebote ab und begleitet die Zusammenarbeit von der ersten Anfrage an.
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