Die Mannschaft soll die Anlage
vor dem Hochlauf kennen.

Ein virtuelles Anlagenmodell ermöglicht Training für Bedienung, Diagnose und Störungsbehebung.

An der laufenden Maschine ist für Übungen wenig Zeit, und kritische Zustände lassen sich nicht beliebig erzeugen. Neue Mitarbeitende müssen dennoch Abläufe und Reaktionen sicher verstehen. Geeignete Trainingsszenarien brauchen deshalb einen klaren Bezug zur tatsächlichen Aufgabe. Modelltraining und Übungen vor Ort sollen aufeinander aufbauen und den Umgang mit der realen Anlage vorbereiten.

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Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, welches Modell vorliegt, wie viele Personen einzuarbeiten sind und welche Störfälle geübt werden sollen.

Erstgespräch anfragen

Bedienung und Störungsbehebung am Modell üben

Die Schulungstiefe richtet sich nach Rolle, Anlage und Modellumfang.

Bedienung und Betriebsarten

Anlagenbilder, Handfunktionen und Automatikablauf werden an der virtuellen Anlage vermittelt.

Anfahren und Wiederanlauf

Das Personal startet die Anlage und bringt sie nach einer Unterbrechung wieder in Betrieb.

Störungen und Diagnose

Vereinbarte Störungsbilder werden ausgelöst, erkannt und behoben, ohne in die Produktion einzugreifen.

Format- und Bauteilwechsel

Wechsel werden geübt, soweit sie für die Anlage relevant sind.

Training am Modell und an der realen Anlage

Ein Simulationsmodell aus der virtuellen Inbetriebnahme bleibt nach der Softwareprüfung als Schulungsumgebung in Betrieb.

Betreiber, Bediener und Instandhalter lernen Anlagenfunktionen und Abläufe, während die reale Anlage noch aufgebaut wird oder für Schulungen nicht zur Verfügung steht. Am Modell lassen sich Störungen auslösen und Wiederanläufe üben, ohne in eine laufende Produktion einzugreifen.

Vor Ort folgt die Einweisung in das tatsächliche System und seine realen Besonderheiten. So verteilt sich die Schulung auf die Zeit vor und nach dem Aufbau der Anlage.

Vor dem Produktionsstart

Das Personal lernt die Anlage vor dem Hochlauf kennen

Am Modell geübte Bedienabläufe, Störungen und Wiederanläufe bereiten auf die reale Maschine vor.

Mehrere Personen an Bildschirmen mit einem SimulationsmodellAi

Aus einem Projekt der virtuellen Inbetriebnahme

Batteriemodul-Fertigungslinie eines Automobil-Endkunden

120

Die Modelle von 16 Anlagen dienten für Betreiberschulungen von insgesamt 120 Personen.

Die Schulungen liefen über mehrere Schichten, Personengruppen und Anlagencluster. Das Personal lernte Bedienung und Abläufe kennen, bevor die realen Anlagen für das Training verfügbar waren.

So entsteht die Schulung

  1. Drei Personen wählen am Tisch Trainingsszenarien aus, auf dem Bildschirm das Modell der RoboterzelleAi

    1

    Trainingsfälle festlegen

    Trainer und Betreiber wählen die Aufgaben anhand der konkreten Anlage.

  2. Ein Trainer richtet das Simulationsmodell am Bildschirm ein, daneben ein Bediengerät, im Hintergrund die RoboterzelleAi

    2

    Trainingsplatz vorbereiten

    Trainingsmodell und angeschlossene Bediengeräte werden eingerichtet.

  3. Trainer erklärt zwei Bedienpersonen das Simulationsmodell, eine Person bedient ein BedienpanelAi

    3

    Training und Wiederverwendung

    Das Modell dient danach für Schulungen, Varianten, Umbauten und Nachtests geänderter Software.

  4. Zwei Frauen arbeiten am Schaltschrank der realen Roboterzelle, eine hält ein Tablet mit dem ModellAi

    4

    An der Maschine anwenden

    Geschulte Personen bedienen die reale Anlage und beheben Störungen.

Für Ingenieure

Mit dem VIBN-Modell selbst arbeiten

Automatisierungsingenieure, Inbetriebnehmer und Simulationsverantwortliche lernen, das übergebene Modell selbst zu nutzen.

Dazu gehören das Laden des richtigen Modellstands, die Verbindung zu SPS und Roboter, das Starten und Zurücksetzen von Szenarien und die Diagnose bei Verbindungsfehlern. Für spätere Trainings muss der Modellstand zur Anlage passen; die Pflege wird mit dem Kunden vereinbart.

Häufige Fragen

Fragen zu Planung, Umsetzung und Betrieb.

Sind Inhalte und Termine der Schulung fest vorgegeben?

Inhalte und Termine richten sich nach Ihrer Anlage und den Aufgaben der Teilnehmenden. Programmierschulungen können das Training am Modell ergänzen.

Wer kann teilnehmen?

Betreiber-, Bedien- und Instandhaltungspersonal, Inbetriebnehmer, SPS- und Roboterprogrammierer sowie neue und erfahrene Mitarbeitende, die eine neue Anlage kennenlernen.

Braucht die Schulung ein eigenes Modell?

Genutzt wird das Modell aus der virtuellen Inbetriebnahme. Liegt noch keines vor, klären wir, welcher Modellumfang für die Schulung nötig ist.

Weitere Branchenlösungen

Jede Branche hat ihre Besonderheiten. Dafür braucht es einen verlässlichen Partner, der die Anforderungen kennt und passende Lösungen liefert.

Erstgespräch

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Beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wir stimmen einen Termin ab und besprechen den möglichen Projektumfang.

  1. Notebook auf einem Schreibtisch mit geöffnetem Kalender und ausgewähltem TerminAi

    1

    Sie fragen einen Gesprächstermin an

  2. Zwei Personen im Besprechungsraum im Videocall mit drei Fachleuten, auf dem Bildschirm ein AnlagenmodellAi

    2

    Wir besprechen Ihre Anforderungen

  3. Drei Personen am Besprechungstisch, auf dem Bildschirm ein Projektangebot mit AnlagenmodellAi

    3

    Sie erhalten ein Angebot zum abgestimmten Umfang

Tobias Kuck
Tobias KuckBusiness Development ManagerNimmt neue Vorhaben auf, stimmt Angebote ab und begleitet die Zusammenarbeit von der ersten Anfrage an.
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Virtuelle Inbetriebnahme

Prüfen Sie SPS- und Roboterprogramme am digitalen Anlagenmodell, bevor die reale Inbetriebnahme beginnt.

Inbetriebnahme vor Ort

Vom E/A-Check bis zum Hochlauf verbinden wir Software, Peripherie und reale Abläufe.

SPS-Programmierung, HMI und SCADA

Verbinden Sie Ablaufsteuerung, Bedienung und Diagnose in einem abgestimmten Automatisierungskonzept.