Modell aufbauen
Anlagendaten in ein prüffähiges Verhaltensmodell überführen.
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Steuerung am Modell absichern
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AiVirtuelle Inbetriebnahme verlagert Steuerungstests in die Zeit vor dem Aufbau der Anlage.
Die Anlage wird noch montiert, doch der Termin für den Hochlauf steht bereits fest. SPS, Robotik und angebundene Systeme müssen zusammenspielen, während Änderungen weiter einlaufen. Wird erst an der realen Maschine getestet, binden Fehlersuche und Nacharbeiten die Fachleute vor Ort; offene Abnahmen können auch vereinbarte Zahlungen verschieben. Ein früher, abgestimmter Test der Steuerungssoftware schafft Raum für Korrekturen, bevor sie den Hochlauf belasten.
Modellgrenzen, Testfälle und die Übergabe an die reale Maschine müssen dabei mit allen beteiligten Gewerken abgestimmt sein.
Im kostenfreien Erstgespräch klären wir Prüfziele, verfügbare Anlagendaten und den Softwarestand und ob die VIBN noch parallel zur Montage eingeplant werden kann.
Anlagendaten in ein prüffähiges Verhaltensmodell überführen.
SPS, Robotik und Schnittstellen in vereinbarten Szenarien prüfen.
Modell, Softwarestände und Prüfergebnisse für die Abnahme bereitstellen.
Aus Konstruktionsdaten, Schaltplänen und Ablaufbeschreibungen entsteht ein Anlagenmodell, gegen das die realen Steuerungsprogramme laufen.
Achsen und Motoren erhalten ihre Bewegungen, abhängige Bauteile werden zu kinematischen Ketten verbunden. Werkstücke tragen neben ihrer Geometrie die Daten, die der Ablauf braucht. Virtuelle Sensoren und Kameras lesen Data-Matrix-Codes, Barcodes oder RFID-Tags, und Stopper auf den Rollenbahnen halten das Material dort an, wo es auch die reale Anlage anhält.
Jede relevante Komponente bekommt ein Verhaltensmodell, vom Pneumatikzylinder am Ventil bis zum Tür-Sicherheitsschalter am PROFINET. Die SPS- und Roboterprogramme steuern das Modell über dieselben Signale wie später die Anlage, und die Rückmeldungen laufen denselben Weg zurück. So lassen sich Programmabläufe vollständig ausführen, beobachten und reproduzierbar prüfen.
Gehören Produktionsleitsysteme, Bildverarbeitungs-PCs oder IIoT-Anwendungen zum Prozess, entwickelt IQstruct Engineering passende Emulationen und Schnittstellen, etwa über OPC UA oder MQTT. Der Detailgrad richtet sich nach dem Prüfziel. Physikalische Effekte, die sich nur an der realen Anlage bewerten lassen, bleiben Teil der Inbetriebnahme vor Ort.

AiNach der Abnahme
Schulungen, Umbauten, Varianten und Nachtests geänderter Software setzen auf dem vorhandenen Modell auf.
Jede Phase endet mit einem Ergebnis, auf dem die nächste aufsetzt.
Ai1
Verständnis und Befähigung
Projektziele, Prüfziele, Rollen, Daten und Modellgrenzen werden mit den beteiligten Fachbereichen abgestimmt.
Ai2
Validierung und Modellierung
Konstruktions-, Elektro- und Prozessdaten werden geprüft und zu Kinematik, Sensorik, Fördertechnik und Verhaltensmodellen aufgebaut.
Ai3
Virtuelle Inbetriebnahme
Die realen Programme steuern das Modell über eine bidirektionale Kopplung; die Phase endet mit einem abgenommenen Softwarestand.
Ai4
Training und Wiederverwendung
Das Modell dient danach für Schulungen, Varianten, Umbauten und Nachtests geänderter Software.
Seltene oder kritische Zustände lassen sich am Modell kontrolliert wiederholen, ohne die reale Anlage zu blockieren.
Komponenten erhalten die richtigen Befehle und melden ihre Zustände korrekt an Steuerung und Roboter zurück.
Abhängigkeiten zwischen Stationen, Geräten und Betriebsarten werden vollständig durchlaufen.
Automatikablauf, Ein- und Ausschleusvorgänge und spezielle Anlagenmodi werden im vereinbarten Umfang geprüft.
Fehler- und Wiederanlaufsituationen werden ausgelöst und beobachtet, soweit sie zum Prüfziel gehören.
Die Plattform richtet sich nach Kundenvorgabe, Steuerungstechnik, vorhandener Werkzeuglandschaft und Prüfziel.
Vorhandene Modelle und Lizenzen sowie die spätere Pflege durch Ihr Team fließen in die Auswahl ein. Kameras, Antriebe und IT-nahe Komponenten beeinflussen das Steuerungsverhalten. Dafür bindet IQstruct Engineering passende Simulationen oder Emulationen ein und ergänzt bei Bedarf individuelle Software. So richtet sich der Modellumfang nach dem vereinbarten Testziel.
Projekterfahrung
Virtuelle Inbetriebnahme und Hochlauf gemeinsam mit den Anlagenzulieferern.
IQstruct Engineering hat mit Zulieferern eines Automobil-OEM an der virtuellen Inbetriebnahme und am Hochlauf von Batteriefertigungslinien gearbeitet. Die Beiträge betreffen Standorte in Europa und weltweit. Bereits für die Fertigung der Vorgängerserie in Deutschland war IQstruct Engineering in der virtuellen Inbetriebnahme tätig. Die Erfahrung verbindet damit die Prüfung von Steuerungssoftware am Modell mit der anschließenden Arbeit an der realen Fertigungslinie.
Fragen zu Planung, Umsetzung und Betrieb.
Die VIBN prüft das modellierte Verhalten. Prüfungen realer Installation, Mechanik und Schutzfunktionen an der Anlage bleiben erforderlich. Die Modellgrenze wird vor dem Modellaufbau gemeinsam festgelegt.
Hilfreich sind Layouts, Ablaufbeschreibungen, Elektroschaltpläne, CAD-Daten der Anlage und der Werkstücke, SPS- und Roboterprogramme sowie Übersichten zu PROFINET und angebundenen Systemen. Was davon fehlt, klären wir bei der Sichtung der Anfrage. Ein vollständiger Datensatz ist für die erste Sichtung nicht erforderlich; wir halten fest, welche Prüfungen bereits möglich sind und was noch fehlt.
Jeder Testfall wird mit Prüfdatum und Ergebnis festgehalten. Die Liste belegt den Testfortschritt und dient am Ende als Abnahmedokument; ihre Form lässt sich an Kundenvorgaben anpassen.
Übergeben werden das Simulationsmodell, seine technische Dokumentation mit den verwendeten Softwareversionen, eine Bedienungsanleitung für das Modell und die Test- und Abnahmedokumentation. Hat IQstruct Engineering auch programmiert, gehört das SPS-Projekt dazu.
Im besten Fall laufen Montage und VIBN parallel. Nach dem I/O-Check an der realen Anlage startet die Inbetriebnahme mit dem virtuell geprüften Softwarestand; Änderungen vor Ort werden danach in das Modell zurückgeführt. Spätere Änderungen an SPS oder Mechanik werden mit den betroffenen Testfällen im vereinbarten Umfang nachgeprüft.
Jede Branche hat ihre Besonderheiten. Dafür braucht es einen verlässlichen Partner, der die Anforderungen kennt und passende Lösungen liefert.
Erstgespräch
Beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wir stimmen einen Termin ab und besprechen den möglichen Projektumfang.
Ai1
Sie fragen einen Gesprächstermin an
Ai2
Wir besprechen Ihre Anforderungen
Ai3
Sie erhalten ein Angebot zum abgestimmten Umfang

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Ergänzende Leistungen für Ihr Vorhaben.
Verbinden Sie Ablaufsteuerung, Bedienung und Diagnose in einem abgestimmten Automatisierungskonzept.
Vergleichen Sie Taktzeiten, Puffer und Auslastung, bevor Sie über Layout oder Kapazität entscheiden.
Nutzen Sie das VIBN-Modell für Bedienung, Störungsbehebung und Wiederanlauf.