Roboter und Peripherie müssen
im selben Ablauf arbeiten.

Roboterprogramme verbinden Bewegungen mit Werkzeugen, Sicherheitsfreigaben und der übergeordneten Steuerung.

Eine kollisionsfreie Bahn allein genügt nicht für eine verlässliche Zelle. Werkstückzustände, Betriebsarten und Störungsreaktionen müssen mit der SPS und den Nachbarstationen abgestimmt sein. Änderungen kurz vor dem Hochlauf machen diese Übergänge besonders kritisch. Geeignete Programmstrukturen und frühzeitige Tests helfen, Abweichungen gezielt zu bearbeiten und den Stand an der realen Anlage nachvollziehbar zu übernehmen.

IQstruct Engineering programmiert Roboter für Handling, Palettieren, Montage und Schrauben. Offline-Programmierung, Simulation, Schnittstellenabstimmung und Inbetriebnahme gehören zum Angebot. Eingesetzt werden ABB, KUKA und FANUC sowie Universal Robots für Cobot-Anwendungen; Schweißen und Kleben ergänzen das mögliche Prozessspektrum.

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Im kostenfreien Erstgespräch klären wir, welche Robotermarke im Einsatz ist, wie die Zelle an die Steuerung angebunden wird und was sich vorab am Modell prüfen lässt.

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Anwendungen

Schweißen und Kleben ergänzen das mögliche Prozessspektrum.

Handling

Bauteile und Materialien werden zwischen Stationen, Förderern und Vorrichtungen bewegt.

Palettieren und Depalettieren

Lagenbilder, Greiferwechsel und Übergaben werden mit der Anlage abgestimmt.

Montage

Fügevorgänge werden mit Prozessschritten und Peripherie der Zelle verbunden.

Schrauben

Schraubprozesse werden mit Freigaben und Rückmeldungen in den Zellenablauf eingebunden.

Engineering-Umgebungen und Hersteller

Eingesetzt werden ABB, KUKA und FANUC sowie Universal Robots für kollaborative Anwendungen.

Für die Offline-Programmierung nutzen wir ABB RobotStudio, FANUC ROBOGUIDE sowie KUKA.Sim, KUKA.WorkVisual und KUKA iiQWorks. Welche Umgebung passt, richtet sich nach Robotergeneration, Steuerung und Aufgabe.

Im Modell werden Roboter, Greifer, Werkstücke und Umgebung positioniert, Werkzeug- und Benutzerkoordinatensysteme festgelegt und Bahnen geplant. Erreichbarkeit, Bewegungsräume und mögliche Kollisionen werden im Detailgrad des Modells geprüft, bevor die reale Zelle zur Verfügung steht.

Die virtuelle Inbetriebnahme kann Roboter- und SPS-Programme anschließend gemeinsam gegen das Anlagenmodell prüfen. An der realen Zelle folgen Kalibrierung, letzte Bahnanpassungen und Tests mit realer Mechanik.

Zwei kollaborative Roboter bestücken Leiterplatten auf einem Transportsystem

In der Zelle

Roboter, SPS und Peripherie arbeiten in einem Takt

Offline vorbereitete Programme werden an der realen Zelle kalibriert und mit Übergaben und Freigaben abgestimmt.

Vorgehen im Projekt

  1. Drei Personen besprechen am Tisch ein Anlagenlayout, auf dem Bildschirm der Plan der FertigungszellenAi

    1

    Prozessanforderungen besprechen

    Prozessbeschreibung, Anlagenlayout und Schnittstellen werden mit Ihrem Team geklärt.

  2. Ein Entwickler programmiert an zwei Bildschirmen die Steuerung und prüft die Roboterzelle in der Simulation, ein Kollege liest PläneAi

    2

    Steuerungen programmieren

    SPS- und Roboterprogramme entstehen als abgestimmtes Automatisierungskonzept.

  3. Ingenieur am Arbeitsplatz mit Simulationsmodell auf dem Monitor, Bedienpanel und Steuerung danebenAi

    3

    Virtuelle Inbetriebnahme

    Die realen Programme steuern das Modell über eine bidirektionale Kopplung; die Phase endet mit einem abgenommenen Softwarestand.

  4. Eine Fachfrau arbeitet am Greifer eines Roboters in der Halle, eine Kollegin verfolgt die Zelle am BildschirmAi

    4

    Reale Anlage in Betrieb nehmen

    Der geprüfte Softwarestand geht an die reale Anlage und wird dort abgestimmt.

Signale zwischen Roboter und SPS abstimmen

Welche Funktionen in der SPS und welche in der Robotersteuerung liegen, richtet sich nach Anlagenarchitektur und Kundenvorgabe.

Bereitschaft und Freigaben

Start-, Stopp- und Freigabesignale regeln, wann der Roboter arbeiten darf.

Programm- und Variantenwahl

Die SPS wählt das passende Programm für Bauteil und Variante.

Greifer und Prozesszustände

Greiferbefehle, Positionen und Rückmeldungen halten Roboter und Anlage im selben Zustand.

Störung und Diagnose

Störungsinformationen erreichen die Bedienung, bevor der Ablauf ins Stocken gerät.

Übergabe

Die Übergabe umfasst mehr als Bewegungsprogramme

Der vereinbarte Programmstand, die zugehörige Simulationsumgebung und technische Unterlagen machen die Lösung weiterbearbeitbar.

Schnittstellen, Besonderheiten und Prüfungen werden mit Test- und Prüfprotokollen dokumentiert. Damit ist auch bei späteren Änderungen erkennbar, welcher Stand übergeben wurde.

Häufige Fragen

Fragen zu Planung, Umsetzung und Betrieb.

Macht ein Cobot ein Sicherheitskonzept überflüssig?

Ein Cobot ersetzt kein Sicherheitskonzept. Konkrete Schutzfunktionen und Abnahmeverantwortung werden für die Anwendung festgelegt.

Was bleibt für die Inbetriebnahme vor Ort?

Mechanische Toleranzen, reales Greiferverhalten und Prozesskräfte werden an der realen Zelle bewertet. Die Offline-Programmierung verkürzt diese Arbeit, sie bleibt aber Teil des Projekts.

Wird eine bestimmte Taktzeit zugesagt?

Ein Taktzeitergebnis nennen wir, sobald Prozess, Sicherheitsanforderungen, Mechanik und reale Randbedingungen bekannt sind.

Setzen Sie auch Sicherheitszonen um?

Vereinbarte Sicherheitszonen berücksichtigen und setzen wir um. Die Abgrenzung zur Sicherheitstechnik wird im Projekt festgelegt.

Weitere Branchenlösungen

Jede Branche hat ihre Besonderheiten. Dafür braucht es einen verlässlichen Partner, der die Anforderungen kennt und passende Lösungen liefert.

Erstgespräch

Vereinbaren Sie ein kostenfreies Erstgespräch

Beschreiben Sie Ihre Aufgabe. Wir stimmen einen Termin ab und besprechen den möglichen Projektumfang.

  1. Notebook auf einem Schreibtisch mit geöffnetem Kalender und ausgewähltem TerminAi

    1

    Sie fragen einen Gesprächstermin an

  2. Zwei Personen im Besprechungsraum im Videocall mit drei Fachleuten, auf dem Bildschirm ein AnlagenmodellAi

    2

    Wir besprechen Ihre Anforderungen

  3. Drei Personen am Besprechungstisch, auf dem Bildschirm ein Projektangebot mit AnlagenmodellAi

    3

    Sie erhalten ein Angebot zum abgestimmten Umfang

Tobias Kuck
Tobias KuckBusiness Development ManagerNimmt neue Vorhaben auf, stimmt Angebote ab und begleitet die Zusammenarbeit von der ersten Anfrage an.
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Ergänzende Leistungen für Ihr Vorhaben.

SPS-Programmierung, HMI und SCADA

Verbinden Sie Ablaufsteuerung, Bedienung und Diagnose in einem abgestimmten Automatisierungskonzept.

Sicherheitstechnik

Setzen Sie vorgegebene Schutzfunktionen in Steuerungssoftware um und prüfen Sie ihre Reaktion an der Anlage.

Virtuelle Inbetriebnahme

Prüfen Sie SPS- und Roboterprogramme am digitalen Anlagenmodell, bevor die reale Inbetriebnahme beginnt.