AiHyRess
HyRess untersucht eine ressourcenschonende Prozessroute für hochintegrierte Hydrauliksysteme am Beispiel einer elektrifizierten mobilen Arbeitsmaschine. Wir führen die Daten der Fertigungsschritte in einem digitalen Schatten zusammen.
Fertigungsschritte als digitale Prozessroute verbinden
Hochintegrierte Hydrauliksysteme entstehen in HyRess über eine neue Prozessroute, zu der auch die additive Fertigung gehört. Jeder Fertigungsschritt liefert Daten und Dokumente, oft auf Maschinen unterschiedlicher Hersteller. Erst wenn diese Informationen zusammenlaufen, werden die Wirkzusammenhänge der Prozessroute sichtbar, und ihr CO₂-Einsparpotenzial lässt sich beziffern.
Daten in Verwaltungsschalen zusammenführen
Unser Teilvorhaben heißt „Digitalisierung der Prozessroute HyRess mittels einer virtuellen Middleware zur Bildung eines digitalen Schattens“. Ein digitaler Schatten ist das fortlaufend aktualisierte Datenabbild eines Prozesses. Wir erfassen die Daten über Edge-Geräte und stellen sie in einer Middleware nach Industrie 4.0 bereit. Fertigungsdaten und Dokumente führen wir in Verwaltungsschalen auf einem selbst betriebenen AAS-Server zusammen; die Projektpartner legen ihre Unterlagen dort ab und greifen darauf zu. Im Mittelpunkt stehen die Anforderungen einer wandelbaren Produktion, wie sie die additive Fertigung mit sich bringt, und neue Schnittstellen.
Ressourceneinsatz über Prozessdaten bewerten
Ziel ist, Maschinen unterschiedlicher Hersteller an die IoT-Plattform anzubinden und mehrere Fertigungsschritte als digitale Prozessroute nachvollziehbar zu machen. Die Informationen des Fertigungsprozesses lassen sich so einem digitalen Zwilling zuordnen. Die gesammelten Daten dienen außerdem dazu, das CO₂-Einsparpotenzial der neuen Prozessroute zu quantifizieren.

Laufzeitbis Ende 2026
MinisteriumBundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz
ProgrammTechnologietransfer-Programm Leichtbau
ProjektträgerProjektträger Jülich
Förderkennzeichen-
Konsortium
Neun Partner aus Forschung und Industrie arbeiten im Verbund zusammen.
- Forschung: RWTH Aachen mit dem Institut für fluidtechnische Antriebe und Systeme und dem Lehrstuhl für Digital Additive Production
- Industrie: H&H Engineering und Prototypenbau, OWL AM Additive Manufacturing, Extrude Hone, Element Materials Technology, HYDAC INTERNATIONAL, KION GROUP
- Digitalisierung: IQstruct Engineering

